Abschied

Alte Schule, altes Haus

Es ist so weit, heute ist der Tag, an dem wir ins neue Schulgebäude ziehen werden. Der
Gedanke, dieses alte, aber vertraute Gebäude zu verlassen, löst in mir verschiedene Gefühle aus. Ich bin froh, aber auch etwas nervös.

In diesem gelbgrauen Gebäude hatte ich schon so Einiges erlebt, Gutes und Schlechtes. Hier hatte ich vor mehr als drei Jahren meine jetzigen besten Freunde kennengelernt, Freunde, die ich noch viele Jahre bei mir haben will. Auch wenn ich nicht nur schöne Momente (mit ihnen) hatte, bedeuten mir alle diese Erinnerungen etwas.
„Kommst du?“
Ich schaue zur Seite und schüttle meinen Kopf. „Geht schon mal vor, ich will noch etwas machen.“ Sie nicken und bewegen sich auf das neue Gebäude zu. Ich gehen noch ein letztes Mal in die Schule, die Schulstraße entlang und muss plötzlich daran denken, wie ich damals, als ich gerade eingeschult worden war, dachte, dass ich mich in dieser riesigen Schule verlaufen würde…
Den Treppenturm hoch, mache ich mich auf den Weg zum Klassenzimmer, wo ich so viele Stunden verbracht hatte. Der Klassenraum, in dem ich so einige Tests konzentriert geschrieben, aber auch so oft bis zur letzten Sekunde vor Unterrichtsbeginn mit meinen Freunden Spaß gehabt hatte…
Ich bleibe noch einen kurzen Moment und träume vor mich hin, lächelnd bei den vielen lustigen Erinnerungen, gehe aber nach ein paar Minuten den Weg zurück. Es ist eine Art Abschied für mich, noch einmal meine Gedanken schweifen zu lassen.

Am Ende aber, als ich die neue Schule betrete, kann ich nicht anders, als mich zu freuen auf die neuen Erinnerungen, die ich im neuen Schulgebäude machen werde.

Nicole, 8c

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